ZGB

Geschichte

Campanula

Bild: Kleine Glockenblume
(Campanula cochleariifolia Lam.), Tafel 11 (Ausschnitt) aus der "Taschenflora des Alpen-Wanderers" von Carl Schröter, gezeichnet von seinem Bruder Ludwig Schröter. 7. Aufl. Zürich 1900.

Die Zürcherische Botanische Gesellschaft blickt auf eine längere Geschichte zurück, die am 24. November 1890 offiziell begann. Was ist in dieser Zeit alles geschehen? Hier entsteht ein Rückblick auf unsere Vereinsgeschichte. Von den Anfängen der Gesellschaft vor bald 130 Jahren bis in die jüngere Zeit präsentieren wir ab jetzt Interessantes in Text und Bild.

Im Monatsabstand wird jeweils eine neue Episode aufgeschaltet. Wenn im Frühling 2020 die neue „Flora des Kantons Zürich“ an die Öffentlichkeit tritt, soll damit zugleich eine unterhaltsame kleine Geschichte der ZBG und ihrer Unternehmungen vorliegen. Schwerpunkte werden sicher die ersten Anläufe zu einer „Flora des Kantons Zürich“ sein. Auch das Schicksal des Gesellschafts-Herbariums wird beleuchtet, und zudem sollen einige für die ZBG wichtige Persönlichkeiten vorgestellt werden.

Die Episoden aus der Geschichte der ZBG entstehen im Rahmen eines Projektstipendiums, das im Januar 2019 von der Vollversammlung des Vereins bewilligt wurde. Die Stipendiatin, Dr. phil. Margrit Wyder, führte in den Jahren 2016-2018 ein Forschungsprojekt am ISEB zu den Walliser Pflanzen im Herbarium Keller-Naegeli durch (vgl. www.herbarium-saastal.ch). Dieses Herbarium ist in seiner Entstehung mit der „Flora des Kantons Zürich“ eng verflochten, da die Sammler Alfred Keller und Otto Naegeli zu den frühesten und eifrigsten Mitarbeitern an der „Flora“ gehörten. Sie nahmen auch wichtige Rollen im Vorstand der ZBG ein.

Episode 1:

Vom "Botanischen Kränzchen" zur Gesellschaft – die Gründung der ZBG